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Anstieg von Krypto- und DeFi-Sicherheitsvorfällen im April 2026: DefiLlama nennt 29 Fälle, CertiK schätzt Verluste auf 651 Millionen US-Dollar

Drei Quellen zufolge wurde April 2026 zu einem Hochrisikomonat für Angriffe auf Krypto-Projekte. DefiLlama erfasste 29 Vorfälle, CertiK schätzt die damit verbundenen Verluste auf rund 651 Millionen US-Dollar. Alle drei Quellen erwähnen größere Ereignisse wie Drift und Kelp/KelpDAO, doch Details, Verlustzuordnung und die Bezeichnung einzelner Projekte unterscheiden sich; einige Angaben lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht verifizieren.

TSO-Kurzfassung

  • Drei Quellen zufolge wurde April 2026 zu einem Hochrisikomonat für Angriffe auf Krypto-Projekte. DefiLlama erfasste 29 Vorfälle, CertiK schätzt die damit verbundenen Verluste auf rund 651 Millionen US-Dollar. Alle drei Quellen erwähnen größere Ereignisse wie Drift und Kelp/KelpDAO, doch Details, Verlustzuordnung und die Bezeichnung einzelner Projekte unterscheiden sich; einige Angaben lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht verifizieren.
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  • 6. Mai 2026
TSO-HinweisJeder Artikel wird anhand unabhängiger Berichterstattung geprüft. Die Originalquellen sind neben der Analyse verlinkt, damit Leser die Belege direkt nachvollziehen können.

Quellentransparenz

Originalquellen der Berichterstattung

  1. April Was the Worst Ever Month on Record for Crypto Hacks - Gizmodogizmodo.com
  2. Week in review: record hacks and rising activity on Ethereum - ForkLogforklog.com
  3. 76% of All Crypto Stolen in 2026 Is Now in North Korea - Dark Readingwww.darkreading.com

Top-Ansichten aus drei Quellen und TSO-Prüfergebnis:

  • Quelle 1 (Gizmodo) bezeichnete den April als den „schlimmsten Monat aller Zeiten für Angriffe auf Krypto-Projekte“, wobei DefiLlama 29 Vorfälle und einen Schaden von 651 Millionen US-Dollar erfasste.

  • Quelle 2 (ForkLog) berichtete, ein DefiLlama-Analyst habe im April „mehr als 20 Vorfälle“ registriert; CertiK schätze die Gesamtschäden auf 651 Millionen US-Dollar und nenne große Fälle wie Kelp, Drift Protocol und Rhea Lend.

  • Quelle 3 (Dark Reading) meldete zwei DeFi-Vorfälle Anfang April und um den 18. April herum mit jeweils fast 300 Millionen US-Dollar, an denen Drift und Kelp beteiligt gewesen seien.

TSO-Prüfergebnis: Die drei Quellen stimmen im Kern überein, dass es im April 2026 zu einem deutlichen Anstieg von Sicherheitsvorfällen im Krypto-/DeFi-Bereich kam und die Schadenssumme eine Größenordnung von 651 Millionen US-Dollar erreichte. Allerdings weichen die Angaben zur Gesamtzahl der Vorfälle, zur Benennung der Projekte und zur Zuordnung der Verluste voneinander ab. Ob die detaillierten Hintergründe der Angriffe, die konkreten Angriffswege, Verantwortliche und ob alle Fälle demselben Statistikmaßstab unterliegen, lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht bestätigen.

Gemeinsam bestätigte Fakten:

  1. Im April 2026 kam es zu einem deutlichen Hoch bei Sicherheitsvorfällen im Krypto-/DeFi-Bereich.

  2. DefiLlama ist eine von allen drei Quellen genannte Statistikquelle.

  3. CertiK schätzte den gesamten Schaden auf rund 651 Millionen US-Dollar.

  4. Ereignisse im Zusammenhang mit Drift und Kelp/KelpDAO wurden mehrfach erwähnt und gehörten jeweils zu den größeren Angriffen.

  5. Quelle 1 nannte ausdrücklich, es handle sich um den schwersten Monatsverlust seit März 2022; diese Formulierung erscheint jedoch nur in Quelle 1 und lässt sich nicht quellenübergreifend bestätigen.

Wesentliche Unterschiede und Abweichungen:

  1. Unterschiedliche Zählweise der Vorfälle:

    • Quelle 1 spricht von 29 Vorfällen laut DefiLlama.

    • Quelle 2 nennt „mehr als 20“ im April.

    • Quelle 3 gibt keine Gesamtzahl an.
      Diese Differenz deutet darauf hin, dass möglicherweise unterschiedliche Zusammenfassungen oder aktualisierte Versionen der Statistik verwendet wurden; mit den vorliegenden Quellen lässt sich kein einziges exaktes Ergebnis bestätigen.

  2. Unterschiede bei Verlustzuordnung und Projektnamen:

    • Quelle 2 listet Kelp mit 292 Millionen US-Dollar, Drift Protocol mit 280 Millionen US-Dollar und Rhea Lend mit 18,4 Millionen US-Dollar.

    • Quelle 3 berichtet, Drift habe am 1. April einen Schaden von fast 300 Millionen US-Dollar erlitten, und Kelp habe am 18. April ebenfalls fast 300 Millionen US-Dollar verloren.

    • Quelle 1 nennt nur den Gesamtverlust von 651 Millionen US-Dollar ohne Aufschlüsselung nach Projekten.
      Daher lassen sich die Einzelverluste und die Frage, ob es sich jeweils um dieselbe Ereigniszuordnung handelt, aus den vorliegenden Quellen nicht eindeutig bestätigen.

  3. Unterschiedliche Bezeichnung der Projekte:

    • Quelle 2 verwendet „Kelp“ und „Drift Protocol“.

    • Quelle 3 nennt „Kelp“ als DeFi-Plattform, nicht jedoch „KelpDAO“.

    • Im Nutzersummary erscheint „Kelp/KelpDAO“, doch der Zusatz „DAO“ taucht in den drei Quellen nicht gemeinsam auf und kann daher nicht bestätigt werden.

Hintergrund und Analyse:
Die Sicherheitsvorfälle im April 2026 werden in allen drei Quellen als geballte Häufung beschrieben. Die verfügbaren Informationen zeigen, dass DefiLlama und CertiK zwei unterschiedliche Blickwinkel auf den Monat liefern: DefiLlama betont die außergewöhnlich hohe Zahl der Hackerangriffe, CertiK hebt die Schadenshöhe von 651 Millionen US-Dollar hervor.
Aus der Berichtsstruktur wird deutlich, dass sich die Aufmerksamkeit auf wenige Großangriffe konzentriert. Das deutet darauf hin, dass ein kleiner Teil der Vorfälle den Großteil des Monatsverlusts verursacht haben könnte. Abgesehen von Drift, Kelp und Rhea Lend fehlen jedoch weitere Details zu anderen Fällen in den vorliegenden Quellen, sodass sich nicht beurteilen lässt, ob ein breiteres Kettenrisiko vorlag.
Außerdem erwähnt Quelle 1 den „höchsten Monatsverlust seit März 2022“, doch dieser historische Vergleich wird von den anderen beiden Quellen nicht aufgegriffen. Er kann daher nur als Einzelangabe von Quelle 1 gelten und nicht als quellenübergreifend bestätigte Schlussfolgerung.

Zusammenfassung der drei Quellen:

  • Quelle 1 (Gizmodo): April war einer der schwersten Monate für Hackerangriffe auf Krypto-Projekte; DefiLlama zählte 29 Vorfälle und einen Schaden von 651 Millionen US-Dollar.

  • Quelle 2 (ForkLog): Im April wurden mehr als 20 Hackerangriffe registriert, CertiK schätzte die Verluste auf 651 Millionen US-Dollar; die größten Fälle waren Kelp, Drift Protocol und Rhea Lend.

  • Quelle 3 (Dark Reading): Anfang April und um den 18. April herum führten zwei DeFi-Vorfälle bei Drift und Kelp zu Verlusten von jeweils fast 300 Millionen US-Dollar und trieben die in 2026 gestohlenen Kryptowerte nach oben.

Schlussfolgerung:
Aus den drei Quellen lässt sich sicher feststellen, dass die Sicherheitsvorfälle im Krypto-/DeFi-Bereich im April 2026 deutlich zunahmen und die Monatsverluste eine Größenordnung von 651 Millionen US-Dollar erreichten. Nicht sicher bestätigbar sind jedoch die exakte Gesamtzahl der Vorfälle, die vollständig übereinstimmende Aufteilung der Großschäden sowie detailliertere Projektbezeichnungen wie „KelpDAO“. Auf Basis der vorliegenden Quellen sollten diese Abweichungen als „nicht erwähnt“ oder „nicht verifizierbar“ behandelt werden.

Informationsquellen

Kapitalfluss