EZB warnt vor vom Markt unterschätzten Risiken im Nahen Osten und fiskalischen Gefahren; Risiko einer Neubewertung von Vermögenswerten und einer Korrektur steigt
In ihrer jüngsten Einschätzung zur Finanzstabilität warnt die Europäische Zentralbank, dass der Iran-Krieg, anhaltende geopolitische Spannungen, die hohe Staatsverschuldung und der fiskalische Druck in Europa sowie die Anfälligkeit nichtbanklicher Finanzinstitute vom Markt möglicherweise unterschätzt werden und eine Neubewertung von Vermögenswerten oder eine Korrektur an den Finanzmärkten auslösen könnten. Drei Quellen bestätigen übereinstimmend die Einschätzung, dass Risiken unterschätzt werden und sich geopolitischer sowie fiskalischer Druck überlagern; bei den Detailrisiken ergänzt Reuters die Neubewertung von Anleihen, den hohen staatlichen Finanzierungsbedarf und die Exponierung von Hedgefonds, CNBC betont hohe Bewertungen und Rekordstände, während die WSJ hervorhebt, dass der Markt zwar geordnet ist, aber eine gewisse Selbstzufriedenheit zeigt.