Nach der fast vollständigen Schließung der Straße von Hormus: Globale Umleitungen im Logistikverkehr, Risiken für Lebensmittelpreise und gespaltene Erwartungen an die Erholung des Öltransports
Drei Quellen verweisen gemeinsam auf denselben Schock: Die „nahezu geschlossene“ Straße von Hormus verändert den globalen Handel und die Lieferketten. Die Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch: PitchBook betont die anhaltende Robustheit der Logistik-Investitionen; Reuters zitiert die FAO mit der Warnung vor einem möglichen „systemischen Agrar- und Ernährungsschock“; eine weitere Reuters-Meldung unter Berufung auf ADNOC geht davon aus, dass sich der Öltransport erst im ersten Halbjahr 2027 vollständig normalisieren könnte. Insgesamt bestätigt sich eine deutliche Störung der Lieferketten; aus den vorliegenden Quellen lassen sich jedoch weder konkrete Umleitungsvolumina, regionale Schadensausmaße noch die tatsächliche Wirksamkeit alternativer Routen verifizieren.