Hongkonger Aufsichtsbehörden verhängen hohe Strafe gegen PwC wegen der Evergrande-Prüfung: Insgesamt rund 1,3 Milliarden Hongkong-Dollar und sechsmonatiges Audit-Verbot für Neukunden
Die Hongkonger Accounting and Financial Reporting Council und die Börsenaufsicht haben gegen PwC Hongkong im Zusammenhang mit der Evergrande-Prüfung gemeinsame Maßnahmen ergriffen: darunter Geldstrafen und Entschädigungen in Höhe von insgesamt rund 1,3 Milliarden Hongkong-Dollar sowie ein sechsmonatiges Verbot, für neu gelistete Kunden Prüfungsleistungen zu erbringen. Drei Quellen verweisen übereinstimmend auf Probleme im Zusammenhang mit der Prüfung von Evergrande in den Jahren 2019 bis 2020, unterscheiden sich jedoch bei der Mittelverwendung, den einzelnen Sanktionsdetails und der Disziplinarmaßnahme gegen bestimmte ehemalige Partner; einige Angaben lassen sich nur mit „Quelle nicht erwähnt“ bestätigen.