Laut dem neuesten Bericht von Frost & Sullivan mit dem Titel "Next-Generation Elektrofahrzeuge unter OEM-Strategien, Global, 2025-2031" tritt der globale Markt für Elektrofahrzeuge in "eine neue Phase" ein, die durch erhöhte Investitionen in modulare Fahrzeugplattformen, Batterietechnologie und Lieferkettenintegration gekennzeichnet ist.
Der Bericht prognostiziert, dass die weltweiten Verkaufszahlen reiner Elektrofahrzeuge (BEV) von 17,8 Millionen Einheiten im Jahr 2025 auf etwa 32,6 Millionen im Jahr 2031 steigen werden. Das Wachstum wird voraussichtlich nach 2027 anziehen, da OEMs kostengünstige Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen und die Regierungen weltweit die Emissionsvorschriften verschärfen.
Srinag Rajendra Kumar, Wachstumsexperte für Mobilität bei Frost & Sullivan, kommentierte: "Der globale Markt für Elektrofahrzeuge tritt in eine entscheidende Phase ein, in der Erschwinglichkeit, Fertigungseffizienz und technologische Differenzierung die langfristige Wettbewerbsfähigkeit bestimmen werden. OEMs bewegen sich über isolierte Elektrifizierungsstrategien hinaus hin zu integrierten Ökosystemen, die auf modularen Plattformen, fortschrittlicher Batterietechnologie und strategischen Ladepartnerschaften basieren. Diejenigen, die erfolgreich Innovation und Kostenoptimierung in Einklang bringen, werden die nächste Welle des Elektrofahrzeugwachstums anführen."
Der Bericht stellt fest, dass der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Hersteller und der Druck, die Batteriekosten zu senken, OEMs dazu veranlassen, ihre Elektrifizierungsstrategien zu überdenken. Viele Automobilunternehmen investieren in universelle und modulare Fahrzeugarchitekturen, die mehrere Modelle und Batteriechemien unterstützen, während sie gleichzeitig die Entwicklungskosten senken und eine erschwingliche Massenproduktion von Elektrofahrzeugen ermöglichen.
Der Bericht erklärt: "OEMs optimieren die globale Produktion und stärken gleichzeitig die Lieferketten durch ein höheres Maß an vertikaler Integration und lokaler Fertigung. Gleichzeitig weiten sie ihre Investitionen in modulare Plattformen, ultraschnelle Ladeinfrastruktur, erneuerbare Energien sowie die nächste Generation von Batterietechnologien – darunter Natrium-Ionen- und Festkörperbatterien sowie 800-Volt-Elektroarchitekturen – aus, um die Leistung zu verbessern, die Ladezeiten zu verkürzen und die breite Einführung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen."
Die Studie von Frost & Sullivan analysiert die Elektrifizierungsstrategien zahlreicher Hersteller, darunter BMW, BYD, Ford, General Motors, Hyundai, Mercedes-Benz, NIO, Stellantis, Tesla, Toyota, VinFast und Volkswagen, und stellt fest, dass "die größten Wachstumschancen" in den kommenden Jahren aus Investitionen in Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur, widerstandsfähige Lieferketten und Fertigungstransformation resultieren werden.